Gerade eine Woche ist es her, dass eine wichtige Meldung die Medien beherrschte : bereits über 60% der Bevölkerung haben in den letzten 2 Jahren zu naturheilkundlicher Medizin gegriffen. Der Trend geht damit eindeutig hin zu Medikamenten, die aus der Natur kommen, den Körper unterstützen sich selbst zu heilen und weitestgehend frei sind von schädlichen Nebeneffekte. Sehr oft handelt es sich dabei um homöopathische Arzneimittel, aber auch Phytopharmaka sind sehr gefragt.
Bei der Medizin allein bleibt es dabei nicht. Neue Zahlen zeigen auf, dass sich mittlerweile über zwei Drittel der Bundesbürger aktiv um ihre Gesundheit kümmern, und dabei vorwiegend mit ganzheitlichen Therapien behandelt werden möchten.


Diesem wachsenden Bedürfnis nach ganzheitlichen Behandlungsformen kommen immer mehr Ärzte nach und bieten neben klassischen Methoden auch alternative Heilformen an.
Oft geht sogar beides Hand in Hand und ergänzt sich - sehr zum Wohle der Patienten und Hilfesuchenden. Diesem bundesweiten Trend haben sich auch die Krankenversicherungen angeschlossen. Erleichternd kommt hinzu, dass in den vergangenen Jahren die Wirksamkeit vieler Pflanzen aber auch vieler Methoden wissenschaftlich anerkannt wurden. Die Erfolge naturheilkundlicher Medizin sind unumstritten und so decken immer mehr private und auch gesetzliche Krankenkassen alternative Leistungen ab.

Einfacher geht es natürlich bei den privaten Krankenkassen. Das deutlich gestiegene Interesse an naturheilkundlichen Behandlungsmethoden hat viele Kassen veranlasst, ergänzende Tarife anzubieten. In den Leistungsbeschreibungen kann der Versicherungsnehmer immer häufiger festlegen, dass er auch alternative Heilmethoden übernommen haben möchte.
Die Krankenkassen verschliessen sich den Wünschen ihrer Kunden nicht und übernehmen mehr und mehr ganzheitliche Leistungen. Die anerkannten Verfahren sind immer klarer definiert und das Spektrum erweitert sich deutlich. Gut nachzulesen im Hufelandverzeichnis, das auflistet, welche Verfahren unterstützt und gefördert werden.
Etwas schwerer tun sich noch die gesetzlichen Versicherungen - aber auch hier hat ein deutlicher Wandel stattgefunden. Hier rentiert es sich mit den konkreten Leistungen der jeweiligen Kasse zu beschäftigen.

Viel getan hat sich auch im Bereich der Prävention, bei psychosomatischen Krankheiten und dem immer häufiger auftretenden Burnout. Vor allem in integrativen Ambulatorien mit angegliederten Gästehäusern, in denen Schulmediziner, Naturheilkundler und Psychologen im Team arbeiten, ergeben sich herausragende Resultate und die Therapien werden bereits von den meisten Privatkassen übernommen. Ein gutes Beispiel dafür ist in Österreich der Klausen Gutshof in der Steiermark, der sich bereits über die Landesgrenzen hinaus einen beachtlichen Ruf geschaffen hat.