Oft startet alles mit idealistischer Begeisterung - ganz egal ob im beruflichen Umfeld, in privaten Beziehungen oder beim Start in eine neue Lebensphase. Dann sind da bald kleine Enttäuschungen, die sich eventuell häufen, manchmal ergeben sich Momente der Desillusionierung. Der zeitliche Rahmen kann eng oder weit gefasst sein - die seelischen Erlebnisse werden nicht vergessen. Leicht gesellt sich Antriebsschwäche dazu, nichts macht mehr richtig Spaß. Bis hierhin werden diese Erscheinungsformen leicht akzeptiert und als ganz normal empfunden. Auf einmal aber reagiert der Körper mit ganz unterschiedlichen Symptomen, die zunächst gar nicht in Zusammenhang gebracht werden mit der allgemeinen Verstimmtheit.
Schlafstörungen, Magen- Darmprobleme, Schmerzzustände, Bluthochdruck - immer noch werden keine größeren Ursachen in Betracht gezogen.

Gerade eine Woche ist es her, dass eine wichtige Meldung die Medien beherrschte : bereits über 60% der Bevölkerung haben in den letzten 2 Jahren zu naturheilkundlicher Medizin gegriffen. Der Trend geht damit eindeutig hin zu Medikamenten, die aus der Natur kommen, den Körper unterstützen sich selbst zu heilen und weitestgehend frei sind von schädlichen Nebeneffekte. Sehr oft handelt es sich dabei um homöopathische Arzneimittel, aber auch Phytopharmaka sind sehr gefragt.
Bei der Medizin allein bleibt es dabei nicht. Neue Zahlen zeigen auf, dass sich mittlerweile über zwei Drittel der Bundesbürger aktiv um ihre Gesundheit kümmern, und dabei vorwiegend mit ganzheitlichen Therapien behandelt werden möchten.

Unzählige Studien und Untersuchungen belegen, dass eine permanente mentale Überbelastung, ein fortwährender Druck, krank macht. Dieses Wissen ist inzwischen Allgemeingut. Bekannt ist auch, dass aus einer ständigen Überbelastung chronische Krankheiten entstehen. Gar nicht so bekannt ist, wie vielfältig die Krankheitsbilder sind, durch die psychischer Druck sozusagen ausgedrückt wird. Mediziner aller Fachrichtungen stimmen überein , dass sowohl Herz- Kreislauferkrankungen, bis hin zu Herzinfarkt oder Schlaganfall ein wesentlicher Ausdruck von Stress sind. Aber auch Depressionen und alle Formen von Erschöpfungskrankheiten und das immer häufiger auftretende Burnout-Syndrom sind Stresskrankheiten.