Ein alter Traum der Menschheit ist es lange jung zu bleiben und Jugendlichkeit zu bewahren. Sogar in der Kunst wurde in allen Jahrhunderten der Gedanke immer wieder aufgegriffen, wie denn ein Jungbrunnen beschaffen sein könnte. Bis heute wurde dieser sprudelnde Quell der Frische und Gesundheit, sowie körperlicher und geistiger Kraft nicht entdeckt.
Kann es sein, das wir etwas im äußeren Bereich suchen, was eigentlich in uns liegt? Neueste wissenschaftliche Untersuchungen lassen aufhorchen. Von den unterschiedlichsten Seiten wird immer häufiger dargestellt, wie wichtig die Ernährung für unseren Körper, unser Gehirn, unsere Hormone und das Zentrale Nervensystem ist. Es werden die unterschiedlichsten Auswertungen vorgestellt und der Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Alterungsprozess betont. Inzwischen kursieren auch Statistiken, die die Lebenserwartung in unterschiedlichen Kulturen mit der dort landestypischen Ernährung in Beziehung setzen.


Der Alterungsprozess kann hinausgezögert werden

Eigentlich wird der Einfluss der Ernährung auf unser Aussehen, unsere Gesundheit und unser Lebensalter inzwischen gar nicht mehr angezweifelt. Auch die Funktion unseres Stoffwechsels ist mittlerweile sogar jedem Laien klar - je besser verstoffwechselt wird, desto weniger Schlacken lagern sich im Körper ab. Damit können Körperzellen sich permanent verjüngen und erneuern.
In einer weltweit bekannten Naturheilkunde, dem aus dem asiatischen Raum stammenden Ayurveda, spielt es eine entscheidende Rolle, was und wie wir essen. Ayurvedische Ärzte aus vergangenen Jahrhunderten legten in überlieferten Schriften einfache Anweisungen und Ratschläge dar, die unserem Körper helfen, den Alterungsprozess hinauszuschieben oder gar ganz aufzuheben. Hat dieses alte Wissen für uns heute noch Bedeutung?

Unsere Ernährung - ein Jungbrunnen?

Die überlieferten Ratschläge klingen zunächst fast banal und alltäglich. Und dennoch berichten unzählige Menschen, die die Anweisungen befolgten, von deutlich angestiegenem Wohlbefinden, schönerer Haut, verminderter Infektanfälligkeit, verbesserter Verdauung und einer Zunahme der Lebensenergie und Lebensfreude. Die Ratschläge klingen so einfach, würde es Sinn machen es einfach einmal auszuprobieren?
Ein Auszug aus alten Lehrbüchern des Ayurveda:

  • Frisch Gekochtes ist gut - Aufgewärmtes und allzu viel Rohes belastet den Körper
  • Bewusst essen, in schöner friedvoller Atmosphäre und den Sättigungspunkt nicht übergehen
  • Um das Verdauungssystem nicht zu stören ist es empfehlenswert erst zu essen, wenn ein Hungergefühl aufkommt - in der Regel nach 4 bis 6 Stunden
  • Mich, Obst , Süßes ist Nahrung und sollte nicht zwischen den Mahlzeiten gegessen werden
  • Um die stärkste Verdauungskraft mittags auszunützen, ist das Mittagessen die Hauptmahlzeit
  • Besonders schwer verdaut wird: erhitzter Honig, Milch zu den Mahlzeiten, in Fett Gebratenes,
  • Eine abgerundete Mahlzeit enthält alle Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig und bitter
  • Wenig und vor allem nichts Kaltes trinken zu den Mahlzeiten. Besser erst nach 2 Stunden

Alte Weisheit für unser heutiges Leben? Mag sein. In Anbetracht der grossen Resonanz und der Heilungserfolge durch Ayurvedakuren in allen Kreisen der Bevölkerung liegt es nahe auch den Ernährungsratschägen von Ayurvedaärzten Glauben zu schenken. Sollten wir durch eigene Verhaltensweisen und mehr Achtung unserem Körper gegenüber doch noch den Jungbrunnen entdecken - in unserem Inneren? Es wäre eine große Entdeckung unserer Zeit.