Am 8. Januar fanden auf Sri Lanka Präsidentschafts - Wahlen statt. Hier in Deutschland war es nur den überregionalen Tageszeitungen eine Randnotiz Wert. Im Land selber war der Wahltermin mit allergrößter Spannung erwartet worden. Wen immer man in den Wochen davor in Sri Lanka auf das zu erwartende Wahlergebnis ansprach, war der Überzeugung: wir brauchen einen Wechsel! Die kontrollierte und regierungstreue Presse dagegen belegte, dass der bisherige Amtsinhaber Mahinda Rajapakse klar die Nase vorne hat. Die Spannung war spürbar und hielt an bis zur Verkündigung des Wahlergebnisses.


Der Süden der Insel

Der bisherige Präsident hatte seit Jahren einen Bonus im Land, da in seiner ersten Regierungsperiode der ethnische Krieg im Norden der Insel beendigt wurde, nach rund 20 Jahren. Das Ende der Auseinandersetzungen war ein einschneidendes Erlebnis für die gesamte Bevölkerung. Allerdings war alles was sich danach entwickelt hat ebenso beachtlich. Durch den Präsidenten wurde zunehmend die Presse und die Medien kontrolliert. Auffallend war die Selbstverherrlichung des obersten Mannes im Staat, eine Welle der Korruption und präsidialer Übergriffe. Die massiven Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel verunsicherten und erzeugten Ängste. Der Amtsbonus des Präsidenten schmolz dahin und war zuletzt aufgebraucht. Als alle wesentlichen Funktionen im Staat, bis hin zu den Ministerposten mit Mitgliedern der Präsidentenfamilie nach und nach besetzt wurden, schwand jede Zustimmung dahin. Ausländische Beobachter waren zutiefst besorgt, da sich der Präsident zweifelhafte Freunde aussuchte. Diktatoren und im Westen als gefährlich eingeschätzte Staatenlenker waren die engsten Verbündeten. Alle demokratischen Werte waren auf der Strecke geblieben.
Auch mit Spott wurde der selbstgefällige Präsident bedacht - war er doch permanent im Hubschrauber unterwegs, der ihn vom Regierungssitz in Colombo in seinen Heimatort Tangalle im Süden der Insel brachte und natürlich auch wieder zurück. Ein permanent zu beobachtender Pendelverkehr - der ausschliesslich dem Staatsoberhaupt gestattet war.

Viel Neues auf der Insel im Indischen Ozean

Am Morgen des 9. Januar war der Jubel gross: Rajapakse hatte die Wahl verloren und der neue Präsident versucht nun nach eigenen Angaben eine soziale Demokratie zu etablieren. Der Neuanfang wird herzlich begrüßt im In- und Ausland. Ein Neustart ist in vielen Bereichen im Land zu beobachten. Zum Beispiel auch im Tourismus.
Der Westen und der Südwesten haben viel von der natürlichen Schönheit und dem paradiesischen Ambiete verloren, besonders durch extreme Bausünden und ein Abrutschen in lauten und unangenehmen Billigtourismus. Die schönsten Strände, unberührte Buchten , herrliche tropische Landschaften und besondere Sehenswürdigkeiten sind im Süden der Insel zu finden. Die Schönheit des Landes ist hier legendär und verzaubert jeden Besucher. Hier sind etliche wunderschöne Hotels entstanden, mit westlichem Standard, bewussten Umweltgedanken, eingebettet in unberührte Natur. Ganz besonders begeistert über die neuen Gesundheitsangebote sind vor allem Ayurvedakurgäste, die sich zunehmend nicht mehr in den nördlicheren Gebieten wohlfühlen. Es entsteht ein ganz neues, unbeschwertes Inselgefühl , wie ein Aufbruch in eine neue Zeit - also nicht nur für die Einheimischen, denen politisch eine gute und neue Zeit bevorsteht.
Das Portal für Gesundheitsreisen von vitavision konzentriert sich jetzt auf den Süden der Insel und bietet hier die schönsten und besten Ayurvedakurhotels an - in sauberer und ruhiger Umgebung an den schönsten Sandstränden und Badebuchten der Insel.
Ein Ayurvedahotel in friedvoller Traumlage ist das beliebte Surya Resort.